Falters feines Paradoxon: „Zensur“ durch Journalismus

20. August 2009

Im immer heftiger werdenden politischen Streit um die Kontrolle des Internets stellen sich nun einige wenige Journalisten auf die Seite jener, die für Restriktionen und sogar Repression eintreten. Diese Angstbeisserei ist eine unmittelbare Folge des erodierenden Geschäftsmodells, die scharfe Rhetorik erinnert daher nicht zufällig an jene der Musikindustrie.

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Offenster Brief zum dümmsten Text eines Journalisten über das Internet

14. August 2009

Sehr geehrter Herr Chefpublizist Meyer,

mit viel Amüsement habe ich gestern Ihren sensationellen Kommentar über das Internet vom 9.8.2009 gelesen und daraufhin auf twitter folgende Rezension geschrieben:

Bild 1

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Projekt Postjournalismus

10. August 2009

Es ist für mich als Autor und Ex-Journalist ein mulmiges und ziemlich unbefriedigendes Gefühl, dem Journalismus beim Marsch in die Bedeutungslosigkeit zuzuschauen und das, was ich beobachte, nicht klar in Worte fassen zu können. Also werde ich das ändern. Ich starte hiermit das Recherche- und Forschungsprojekt „Postjournalismus“ – grundsätzlich ganz alleine für mich, aber wenn es noch jemand anderen interessiert, wäre ich für Unterstützung (etwa Links zu Studien, Artikeln, Argumenten) dankbar. Es wird wohl ein Langzeitprojekt mit niedriger Intensität, also bitte nicht so schnell vergessen!

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Christian Ortner und der schädliche Staat

2. August 2009

Was die Neoliberalen unter guter Politik verstehen, werde ich nie begreifen. Christian Ortner zum Beispiel ist mir ein völliges Mysterium, wie er wieder mal zeigt.

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